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Bei der Generalversammlung wurde auf Agitation weniger Mitglieder anstatt des früher zur vollsten Zufriedenheit gewesenen Vorstandes Caspar Ritter, der Flügelhornist Josef Hammerer als Vorstand gewählt, in der Absicht, demselben hiedurch mehr Freude und Mut an der Musik zu verschaffen, was sich indessen nicht erwahrte, denn Hammerer war und blieb flau. Am 22. und 28.IV. kam das Theaterstück „Rosa von Tannenburg“ zur Aufführung, wodurch eine Einnahme von 137 Fl.15 erzielt wurde. Der diesmalige Vereinsball hat am 18.II. und am 27.II. der Bürgerball stattgefunden. Zu Anfang dieses Jahres wurde ein Ausflug nach Bad Sonnenberg bei Nüziders unternommen, bei welcher Gelegenheit wir die beste Unterhaltung für uns selbst hatten, sowie auch die Anerkennung des Publikums ernteten, wobei die Kassa Fl.103.50 spendierte. Am 29.VI. bei der Abschiedsfeier des Anton Hirschbühel im Garten des Franz Anton Raidt konzertierte die Kapelle und erhielt von Hirschbühel einen Napoleon zum Geschenk. Am 26.VII. wurde der Verein von Pfanner Lingenau für ein Konzert engagiert, welches in dessen Garten auch stattfand und der Kassa 16 Fl. Eintrug. Im September 89 wurde der Verein als Festmusik zur Felderfeier engagiert, was uns bei unseren Pfarrer Rüscher in Ungnade setzte, sodass am Sylvester Abends des Pfarrer Köchin einen Brief von diesem an den Kapellmeister überbrachte, indem uns, das sonst an diesem Tage übliche gratulieren ausgeboten wurde. Genannte Feier wurde am 1.IX. in Au in feierlichster Weise begangen. Aus kirchlich-politischen Gründen oder vielmehr Rücksichten, konnte sie nicht in seinem trauten Heimatdörfchen abgehalten, sondern musste in die Nachbargemeinde Au verlegt werden. Mittags nach dem Festessen reiste der Festzug nach dem Friedhofe von Schoppernau, wo auf dem Grabe des Gefeierten Kränze niedergelegt wurden. Dabei benahm sich der damalige Pfarrer Gschlieser (Glieser) vulgo „Homobon“ in lächerlichster Weise, um nicht zu sagen, teuflisch, denn er verweigerte den Freunden Felders den Eintritt auf den Friedhof. Mit recht klopfte es hie und da etwas unsanft an Tür und Tor an und rief: „Auf Tenore“. Bei der Heirat des Vereinsvorstandes Hammerer am 14.X. verzeichnet die Kassa wiederum 12 Fl.63 Kr. Einnahmen. Weitere Niederschriften aus unserer Vereinschronik finden sie unter www.mvegg.com, Kommentarmöglichkeit
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An dieser Stelle sei wieder vermerkt, dass wir am Text keine Korrekturen vorgenommen haben.
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